 |
 |
| Organisationsmöglichkeiten |
| In den letzten Jahren war ein starkes Anwachsen der Verkaufswünsche von geschlossenen Immobilienfonds über den Zweitmarkt zu beobachten. Dies hat mehrere Gründe: die hohen Absatzvolumina der letzten zwei Jahrzehnte, Verunsicherung der Anleger aufgrund negativer Presseberichterstattung, Fehlberatungen etc.
Der hohe Koordinationsaufwand bei der Organisation des Zweitmarktes ist jedoch dafür verantwortlich, dass in der Praxis nach wie vor nur wenige Marktteilnehmer in der Lage sind, einen Zweitmarkt aktiv und erfolgreich zu betreiben. |
| Mögliche Organisationsformen |
 |
| > |
Eigeninitiative des Anlegers
-> Verkauf über Zeitungsannoncen, Freunde
Problem: teuer, in der Praxis nicht praktikabel |
|
 |
| > |
Verkauf über den Initiator
-> teilweise erfolgreich bei institutionellen sowie ausgewählten leistungsstarken Initiatoren
Probleme entstehen bei Ansteigen der Verkaufsvolumina |
|
 |
| > |
Zweitmarktbörsen / Zweitmarktplattformen
-> grundsätzlich gutes Konzept, zukünftig ist aber mit einer Konsolidierung der Marktteilnehmer zu rechnen
Probleme durch unterschiedliche Regelungen im Gesellschaftsvertrag, Informationsversorgung Käufer, Aufwand für Kursermittlung, Abwicklungsprocedere, Zersplitterung der Liquidität auf zu viele Marktteilnehmer |
|
 |
| > |
Zweitmarktfonds
-> Innovatives und zukunftsweisendes Konzept, initiatorenübergreifender Lösungsansatz
Problem: oftmals geringe Informationspolitik der Initiatoren |
|
|
|
|
 |
|